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Pelletherstellung

Holzpellets stellen neben Holzhackschnitzel und Miscanthus eine umweltfreundliche, nachwachsende Energieressource dar. Daher werden sie auch in den meisten Fällen in der unmittelbaren Nähe des Verbrauches hergestellt. So werden klimaschädigende und preistreibende Transporte gespart. Allerdings befindet sich das Produktionsnetz in Deutschland noch im Aufbau und ist nicht so lückendeckend, wie in Österreich. Typische Hersteller sind große Säge- und Hobelwerke. Bei diesen Betrieben fallen Holzreste vor Ort als Koppelprodukt an. Diese Späne werden mit Abwärme aus dem vorhandenen Heizkraftwerk getrocknet und von groben Verunreinigungen befreit. Anschließend werden die trockenen Späne in Hammermühlen auf eine Größe gepresst. Sie erhalten die Form von Flach- oder Rundmatrizen.
Pellets werden in speziellen Pelletieranlagen, oder auch Pelletpressen genannt, hergestellt.

Das Material wird mit hohem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst und kann sich, ohne Zugabe von Bindemitteln aufgrund des holzeigenen Stoffes Lignin, verbinden. Aus der Matrize kommen nun lange Pelletsstreifen, die noch gekürzt werden. Dies geschieht mittels eines Abstreifmessers. Der Durchmesser der Pellets wird durch die Matrize bestimmt.
Pellets benötigen sehr wenig Energie bei der Herstellung. Bei trockenem Restholz beträgt der Energieaufwand ca. 2,7% der Eigenenergie. Wird aber feuchtes Holz genutzt, kann die benötigte Energie bis auf 15% steigen. Als Vergleichswert lässt sich Heizöl nennen, das einen Bereitstellungsaufwand von 12% besitzt. Durch die günstige Lage der Anlangen fallen lange Transportwege und der Bau von Pipelines weg. Auch diese Eigenschaft unterstreicht die Umweltfreundlichkeit dieser Ressource.

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